Erstmals lassen sich mit einem speziellen bildgebenden Verfahren direkt Zerstörungen im Lungengewebe nachweisen, verursacht durch Passivrauchen.

Dies berichteten Forschende der Universität Virginia am Jahreskongress 2007 der Nordamerikanischen Gesellschaft für Radiologie.

Nach starker Belastung mit Passivrauchen treten in den feinen Lungenbläschen Gewebeveränderungen auf. Um diese bildlich darzustellen, verwendeten die Forschenden die herkömmliche Magnetresonanz-Tomographie MRI. Sie entwickelten aber ein neuartiges Verfahren unter Einsatz des Edelgases Helium-3.

Helle Flecken
So erzeugten sie Schichtbilder vom Inneren der Lunge, auf denen bereits winzige Zerstörungen im Gewebe erkennbar sind. Die Lungenbilder von nichtrauchenden Personen, die dem Passivrauchen stark ausgesetzt sind, enthalten deutlich mehr helle Flecken als die Bilder von Personen mit schwacher Belastung. Helle Flecken verweisen auf beschädigtes Lungengewebe.

Quelle: Chengbo Wang et al., Detection of the Changes in the Lungs of People who had High Exposure to Secondhand Cigarette Smoke Using Long-time-scale Global 3He Diffusion MRI, Radiological Society of North America 2007, Scientific Posters Code: LL-CH4164-B03, Opens external link in current windowhttp://rsna2007.rsna.org.

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