Das Rauchen einer Wasserpfeife belastet den Körper mit mehr Kohlenmonoxid, ebenso viel Nikotin und viel mehr Tabakrauch als bei einer Zigarette.

Die beiden Forscher Thomas Eissenberg (Virgina Commenwealth Universität in den USA) und Alan Shihadeh (Amerikanische Universität von Beirut) massen im Labor die Aufnahme von Schadstoffen beim Rauchen einer Wasserpfeife während maximal 45 Minuten sowie einer einzigen Zigarette.

  • Nikotin: Die Aufnahme von Nikotin bei einer Wasserpfeife entspricht der Nikotinmenge bei einer Zigarette.
  • Kohlenmonoxid: Das Atemgift bindet im Fall der Wasserpfeife bis zu dreimal mehr rote Blutkörperchen. Diese fehlen beim Transport von Sauerstoff.
  • Tabakrauch: Beim Rauchen einer Wasserpfeife wird durchschnittlich 49-mal mehr Tabakrauch eingeatmet als beim Rauchen einer Zigarette.

Falsch ist also die Vermutung, Wasserpfeifen statt Zigaretten zu konsumieren sei für die Gesundheit oder für Passivraucher weniger schädlich.

Quelle: Thomas Eissenberg and Alan Shihadeh, Waterpipe Tobacco and Cigarette Smoking: Direct Comparison of Toxicant Exposure, in: American Journal of Preventive Medicine 2009; 37: 518-523 Opens external link in current windowwww.sciencedirect.com/science/journal/07493797.

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